In den ehemaligen Räumen der Bahnhofsmission gründeten sieben Mitglieder des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten 1998 das Kasseler Architekturzentrum im Kulturbahnhof – das KAZimKuBa. Ziel des Vereins ist es, Aufmerksamkeit für die Themen Städtebau und Architektur zu schaffen.

Der in den USA geborene Künstler, Dichter und Schriftsteller Jimmie Durham lebte in Berlin und Neapel. Internationale Bekanntheit erlangte er in den 1980er Jahren mit Objekten und Skulpturen aus Materialien wie Stein, Tierschädeln und -knochen sowie Holzschnitzereien. Zudem setzte er sich stark für die Rechte Indigener Völker ein.

Während der 100 Tage stellt ein Kollektiv aus Künstler*innen und Kunstkritiker*innen aus dem Umfeld von Durham, der im November 2021 verstarb, unter dem Namen Jimmie Durham & A Stick in the Forest by the Side of the Road im KAZimKuBA aus. Das Kollektiv besteht aus Bev Koski, Elisa Strinna, Hamza Badran, Iain Chambers, Joen Vedel, Jone Kvie, Maria Thereza Alves und Wilma Lukatsch. Sie versuchen, kritisch auf verflochtene Geschichten und vielschichtige Erinnerungen zu reagieren. Während der documenta fifteen organisieren die Mitglieder des Kollektivs Gespräche und Workshops und zeigen Kunstwerke, Filmvorführungen, Fernsehsendungen und Publikationen, die auch Erzählungen zu Rezepten und Zutaten aus der Region um Kassel beinhalten.

Text: offizielle Seite der documenta fifteen (https://documenta-fifteen.de/ausstellungsorte/)

Fotos: Hans Jürgen Groß